Tag & Nacht:

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Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines,
dies eine Blatt, man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses Blatt allein,
war Teil von unserem Leben,
drum wird dies Blatt allein,
uns immer wieder fehlen.
Rainer Maria Rilke

Die Liebe ist stärker als der Tod
und die Schrecken des Todes.
Allein die Liebe erhält und
bewegt unser Leben.
Iwan Turgenjew

Nur Liebe und Tod
ändern alle Dinge.
Khalil Gibran

Das einzig Wichtige im Leben
sind die Spuren der Liebe,
die wir hinterlassen, wenn wir gehen.
Albert Schweitzer

Weinen kann ich nicht,
aber mein Herz blutet.
William Shakespeare

Man sieht die Sonne langsam untergehen
und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist.
Franz Kafka

Was ein Mensch an Gutem
in die Welt hinausgibt,
geht nicht verloren.
Albert Schweitzer

Die Hoffnung ist der Regenbogen über
den herabstürzenden Bach des Lebens.
Friedrich Wilhelm Nietzsche

Für einen Vater, dessen Kind stirbt,
stirbt die Zukunft.
Für ein Kind, dessen Eltern sterben,
stirbt die Vergangenheit.
Berthold Auerbach

Selbstbestimmt entscheiden bis zum Schluss

Wenn ein Mensch nicht mehr in der Lage ist, sich zu äußern, kann eine Patientenverfügung vorbeugen: Sie dokumentiert, welche medizinische Behandlung erwünscht oder abgelehnt wird. Je detaillierter die Verfügung formuliert ist, desto besser können Ärzte und Angehörige sich daran orientieren.

Die Patientenverfügung kann zum Beispiel festlegen,

  • ob im Falle einer tödlichen Krankheit künstliche Maßnamen zur Lebenserhaltung eingeleitet werden sollen,
  • ob schmerzlindernde Medikamente eingesetzt werden dürfen, obwohl diese die Lebenserwartung verkürzen, und
  • welche Person über die Einhaltung der Verfügung wachen soll.

Ab einem Alter von 18 Jahren kann jeder eine solche Patientenverfügung verfassen. Am besten handschriftlich, mit Ort, Datum und Unterschrift versehen. Angehörige bzw. Bevollmächtigte sind dann im Falle eines Falles daran gebunden.

Der Hausarzt sollte ein Exemplar der Patientenverfügung erhalten, ein weiteres eine Vertrauensperson, und ein drittes behält man selbst. 

Staatliche Information:

Das Bundesministerium der Justiz bietet eine Online-Broschüre mit wertvollen Hinweisen zum Download an, um Ihre Patientenverfügung schriftlich zu fixieren:

http://www.bmj.de/patientenverfuegung.html

Kirchliche Information:

Die Deutsche Bischofskonferenz bietet mit der Christlichen Patientenverfügung eine überkonfessionelle Alternative. Dieser Ratgeber enthält neben den erforderlichen juristischen Informationen eine klare geistliche Beratung zum Thema:

www.ekd.de/patientenverfuegung/44664.html